Das Projekt Zeitreise umfaßt in vier Bänden mit insgesamt zwölf
Filmen die Geschichte der Deutschen von 1815 bis zur Gegenwart. Diese
stellen »Die Deutschen« in einer kaleidoskopartigen Montage
aus Hunderten von Foto- und Filmquellen der jeweiligen Zeit dar.
Diese bewegten und unbewegten Bilder verdanken wir der technischen Entwicklung
im frühen 19. Jahrhundert, als es mit hohem Aufwand möglich wurde,
die „Schrift des Lichts“ festzuhalten und Wirklichkeit abzubilden. Später
lernten die Bilder laufen. 24 Einzelbilder pro Sekunde reichen aus, bewegte
Geschichten und Geschichte für die Nachwelt und die Erinnerung zu
konservieren. Wenn wir diese Filme heute betrachten – sehen wir dann
Wahrheit, 24 mal in der Sekunde?
Mehr dazu im Artikel „Wahrheit – 24 mal in der Sekunde?“
und „Die Filme und ihre Quellen“.
Die Bilder, die wir haben, stammen aus vielen dieser Quellen. Aber es gibt
weit mehr Bilder die wir nicht haben. Ist es also dem Zufall überlassen,
was gewesen und was nicht gewesen ist?
Mehr dazu im Artikel „Haben und Nichthaben, das Sein und Nichtsein
der Bilder“